Solaranlagen sind die am schnellsten wachsende Erzeugungsklasse im deutschen Netz — von Aufdach-PV bis Freiflächen im Multi-MW-Bereich. Der Netzanschluss erfolgt für kleine Anlagen auf Niederspannung, ab 100 kW meist auf Mittelspannung (10 oder 20 kV), Großprojekte >5 MW über 110 kV.
Die Anschluss-Chancen sind stark landkreisabhängig. In stark ausgebauten Regionen (Bayern, NRW-Münsterland) werden neue Projekte oft nur mit Speicher-Kombination genehmigt. In den nordöstlichen und südwestlichen Long-Tail-Landkreisen ist die Situation entspannter — der conductrScore hilft, diese frühzeitig zu identifizieren.
Für Freiflächen-PV lohnt der Blick auf Konversions-, Deponie- und Bergbauflächen: Sie sind meist EEG-privilegiert und schneller genehmigungsfähig als Grünland.
Bis 30 kW: Niederspannung. 30 kW–5 MW: Mittelspannung (10/20 kV). Über 5 MW: 110 kV oder direkt Umspannwerk.
Aufdach bis 30 kW: wenige Wochen. Freifläche 1–10 MW: 4–8 Monate. Großprojekte >20 MW: 12+ Monate.
Ja — sie erhöht die Chancen auf Netzanschluss in kapazitätsbeschränkten Regionen und schafft neue Vermarktungsoptionen.
Kombination aus landwirtschaftlicher Nutzung und PV-Freifläche. Seit 2023 EEG-privilegiert und in mehreren Bundesländern zusätzlich landesgefördert.
Ostdeutschland (außer Norden), Rheinland-Pfalz und Nordhessen — dort ist die Zubau-Dichte geringer.
Er kombiniert freie Netzkapazität, Anschlussdistanz und lokale Zubau-Dynamik. Höhere Werte = geringere Wahrscheinlichkeit auf Curtailment oder Verzögerung.