Baden-Württemberg wird im Übertragungsnetz von TransnetBW betrieben. Historisch stark industriell geprägt, ist das südwestdeutsche Netz besonders sensibel für Zubau in den Spannungsebenen 20 kV und 110 kV — dort entstehen aktuell die meisten Engpässe bei Neuanträgen.
Solar dominiert klar: Freiflächen im nördlichen Kraichgau und in Oberschwaben, Aufdach-Cluster im Großraum Stuttgart. Windvorranggebiete konzentrieren sich auf die Höhenlagen der Schwäbischen Alb und den Schwarzwald. Batteriespeicher entstehen zunehmend als Co-Location zu bestehenden PV-Freiflächen.
Für Projektentwickler lohnt der Blick abseits der Rheinschiene: In den ländlichen Landkreisen des Ostens ist die conductrScore-Verteilung deutlich günstiger.
Im Übertragungsnetz TransnetBW. Auf Verteilnetzebene teilen sich Netze BW, Syna und rund 90 Stadtwerke die Fläche — je nach Standort.
In den Landkreisen Ost-Württembergs (Ostalbkreis, Heidenheim, Hohenlohe) — dort ist die Zubau-Dichte niedriger und der conductrScore im Schnitt höher.
Für PV bis 1 MW meist 6–10 Wochen, für Wind- und Speicher-Projekte 3–6 Monate — abhängig von Verteilnetzbetreiber und Spannungsebene.
Ja, aber standortabhängig. Windhöffigkeit ist auf der Alb und im Schwarzwald gut; die Genehmigungsdauer bleibt allerdings höher als im Norden.
Vor allem als Co-Location an bestehenden PV-Freiflächen im Rhein-Neckar-Raum und der Kurpfalz.
Er variiert stark je Landkreis. Aktuelle Werte je Rasterzelle findest du weiter unten und auf der interaktiven Karte.