Berlin ist ein reiner Verteilnetz-Case: Stromnetz Berlin (Vattenfall-Tochter) betreibt das 110-kV- und Mittelspannungsnetz. Übertragungsnetzbetreiber ist 50Hertz, der Anschluss von Großanlagen erfolgt jedoch praktisch immer über Stromnetz Berlin.
Wind- und Freiflächen-PV sind aufgrund der Flächenknappheit selten; der Zubau erfolgt fast ausschließlich als Aufdach-PV und städtische Batteriespeicher. Für Cable Pooling bieten sich stillgelegte Industrieflächen im Osten (Marzahn, Lichtenberg) an.
Trotz kleiner Fläche ist Berlin für Aggregatoren und Speicher-Vermarkter relevant — die Netzdichte ist hoch, der Regelenergiemarkt gut erschließbar.
Verteilnetz: Stromnetz Berlin. Übertragungsnetz: 50Hertz.
Nur sehr vereinzelt auf ehemaligen Deponien und Konversionsflächen. Der Großteil des Zubaus ist Aufdach.
Gut — Netzdichte und Systemdienstleistungs-Nachfrage machen städtische Speicher interessant, besonders im östlichen Stadtgebiet.
Praktisch nein, es gibt keine ausgewiesenen Windvorranggebiete.
Für Projekte >1 MW meist 10 kV oder 30 kV, bei Großanlagen 110 kV.
Stark distanzabhängig. Stromnetz Berlin bietet Vorabprüfungen; typische Anschlusskosten liegen bei 15–80 €/kW für Mittelspannungsprojekte.