Schleswig-Holstein ist das Wind-Bundesland Nummer eins pro Kopf und wird im Übertragungsnetz von TenneT betrieben. Verteilnetzseitig dominieren Schleswig-Holstein Netz (HanseWerk-Tochter) und mehrere Stadtwerke.
Wind konzentriert sich auf Nordfriesland und Dithmarschen. PV wächst in Süd-Holstein und im Kreis Segeberg. Speicher entstehen als Reaktion auf hohe Abregelungsquoten der Windparks.
Die Netzsituation im Norden ist chronisch überlastet — für neue Windprojekte sind Speicher, Redispatch-Fähigkeit oder Direktvermarktung an H2-Elektrolyseure oft Anschlussbedingung.
Übertragungsnetz: TenneT. Verteilnetze: Schleswig-Holstein Netz (Fläche), plus Stadtwerke.
Die Kapazität der Nord-Süd-Übertragung reicht nicht — deshalb dominierten SH-Anlagen jahrelang die Redispatch-Kosten.
Sie bieten Direktabnahme und lösen so Netzengpässe. Für neue Windparks im Norden oft der schnellste Weg zum Anschluss.
In Süd-Holstein (Kreise Stormarn, Herzogtum Lauenburg) — dort ist das Netz weniger belastet.
Ja — mit stark wachsenden PV-Freiflächen in Segeberg, Plön und Ostholstein.
Bei Schleswig-Holstein Netz 3–6 Monate für Mittelspannung, länger für 110 kV.